Markendurchsetzung auf die nette Art: Erklären statt Abmahnen

Es geht auch anders: Jack Daniel’s zeigt mit einem wirklich freundlichen Anwaltsschreiben, wie man seine Marke schützen und gleichzeitig effektiv führen kann – und erntet darüberhinaus einen wertvollen viralen Imagegewinn. 

Objekt des Anstossens: Buchcover in Jack-Daniels-Optik

Ein Buchautor lehnte die Covergestaltung seines letzten Werks stark an die Gestaltung des Etiketts der Jack-Daniel’s-Flasche an, was die Aufmerksamkeit des Konzerns auf sich zog und zu einem Brief der Rechtsabteilung an den Autor führte. Anstelle einer Abmahnung jedoch bedankte sich der Konzern für die Begeisterung des Autors für die Marke, erklärte die Problembereiche einer potenziellen Markenschwächung durch solche Nutzungen  und bat lediglich bei einer Neuauflage das Cover anders zu gestalten. Könne dies bereits früher geschehen, z.B. auch bei den entsprechenden E-Books, würde Jack Daniel’s sogar eine nicht unerhebliche finanzielle hierfür Unterstützung anbieten.

Auch wenn der Konzern in anderen Fällen gewohnte härtere Geschütze auffährt, so ist die Vorgehensweise in diesem Fall bemerkens- wie lobenswert. Nicht nur begrenzt Jack Daniels‘ seine Markenschwächung, sondern erzielt darüber hinaus einen Imagegewinn – nicht nur beim Autor, sondern vor allem auch viral.  So wie auch hier auf BRAANDBlog.

Kommentare sind geschlossen.